Tábor Stadt

Das Hotel befindet sich auf dem Hauptplatz der schönen mittelalterlichen Stadt Tabor, nur eine Stunde südlich von Prag entfernt. Tábor spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Tschechischen Republik. Es wurde im Jahre 1420 gegründet und ist der zentrale Punkt eines der wichtigsten Etappen der tschechischen Geschichte - des Hussitentums und hussitischen Kriege.

In der 13. Jahrhundert wurde hier eine Burg erbaut, und es gab hier auch eine kleine Siedlung Namens Hradiste, die im Jahre 1277 verbrannt wurde. Im 14. Jahrhundert wurde von Herren von Sezimovo Usti eine neue Burg gebaut aber bis heute ist nur der Turm vom Kotnov erhalten geblieben. Während des nächsten Jahrhunderts hat sich die Siedlung in die Stadt Tábor, die nach dem biblischen Berg Tabor benannt wurde, entwickelt. Für den wahren Beginn der Geschichte der Stadt kann das Frühjahr 1420 vorgesehen werden, wann sich die radikalen Hussiten, Anhänger der Lehren von Jan Hus, eingesiedelt haben und machten aus Tábor ihre Militärbasis.

Jan Hus ist inSüdböhmen, in einer armen Familie etwa 1372 geboren, schaffte an der Karlsuniversität in Prag das Lehrerstudium zu absolvieren und im Jahre 1402 wurde er ein Prediger. Sein Ziel war es, die originelle Ideen und Lehren der katholischen Kirche wieder zu beleben - Toleranz, Demut und Einfachheit, seine Reformen haben das tschechische Volk stark beeinflusst. Im Jahr 1412 floh er aus Prag und fand eine Zuflucht im Sezimovo Ústí, einem kleinen Ort nicht weit von Tábor. Hier lebte und lehrte er bis 1415, wann er zu Unrecht durch das Konzil von Konstanz (heute Deutschland) beschuldigt und verfolgt wurde wegen Ketzerei. Obwohl ihm der Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Sigismund Begleitung gewährleistete, von Anfang an war es nachweisbar eine Falle, und Jan Hus wurde am 6. Juli 1415 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sein Tod führte zu einer religiösen Massenrevolte zwischen dem tschechischen Volk und löste zahlreiche Stürme aus, die in die Bildung der Hussiten übergangen. Trotz der starken Idee, spalteten sich die Hussiten wegen unterschiedlicher Auffassungen, in zwei Gruppen die gemäßigten Utraquisten und radikalen Taboriten. Im Jahre 1420 ist Sezimovo Usti bis auf die Grundmauern abgebrannt und die Anhänger des Hus zogten nach Tabor um. Die Taboriten nannten sich in die Rolle der Gotteskrieger, ihre Philosophie war auf der Gleichheit aller Menschen im Leben gebaut auch nach dem Himmeleintritt, damit gewannen sie für sich einige Vertreter der Kirche und des Adels. Als Symbol der Herausforderung und des Widerstandes zu den zeitgenössischen Praktiken der katholischen Kirche, bauten sie aus der Stadt eine militärische Bastion, gehärtet durch die ständige Angriffe wurden aus der Hussiten ausgezeichnete Krieger unter der Führung von Jan Zizka und Prokop Holý. Schließlich wurden sie verprügelt erst von den Utraquisten und von der Sigismunds katholischer Armee in der Schlacht von Lipan im Jahre 1434.

Im Jahr 1437 wurde Tabor der Status der königlichen Stadt verliehen, aber die Bürger ignorierten den Willen des Königs bis 1452, wann die königlichen Truppen die Stadt belagerten und die Anerkennung des Königs erzwangen. Tábor verwandelte sich langsam von einer militärischen Festung in die gewöhnliche Stadt. In den folgenden Jahrhunderten ging die Stadt den florierenden Bau durch, aber alle diese Renaissance-Gebäuden wurden während zwei großer Brände im Jahre 1532 und 1559 zerstört. Die Stadt wurde komplett umgebaut, unterirdischen Gänge wurden erstellt und Häuser erworben Sgraffiti an den Fassaden, die auch heute noch zu modischen Elementen in der Architektur gehören. Im Jahre 1547 weigerte sich die Stadt, die militärischen Einheiten als die Hilfe dem König Ferdinand I. zu senden, um seinen Kampf gegen die deutschen Lutheraner zu unterstützen. König "belohnte" sich mit der Beschlagnahme des Landes, das bis dahin für die Stadt die Grundlage für Stabilität und Wohlstand vorstellte. Im Jahre 1618 weigerte sich Tábor die Habsburg-Monarchie zu anerkennen, anstatt dessen kämmen die Bürger zu der Rebellion von den protestantischen Adel hinzu. Sie widerstanden innerhalb der nächsten 30 Jahre, bis in die Stadt General Marradas einbrach und seine Truppen plünderten die Stadt. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges gewann die Stadt Stabilität, der Betrieb beruhigte sich in ihre jetzige Form. Tabor bewahrte sich bis heute den Stolz auf die eigene Bedeutung in der Nationalgeschichte und vielleicht auch auf den Kampf gegen der Autorität, auf die Unabhängigkeit und Trotz, die Sie in schmalen Gängen ansprechen.